Resilienztraining

Die Resilienz, zu deutsch etwa „Widerstandskraft“, beschreibt laut Wikipedia die Toleranz eines Systems gegenüber Störungen. Gemeint ist in diesem Zusammenhang damit das Überleben in kritischen Situationen. Resilienztraining soll die Fähigkeit eines Menschen stärken, mit Veränderungen umgehen zu können. Bildlich gesprochen, ist hier von einem Stehaufmännchen die Rede, das sich aus jeder beliebigen Lage wieder aufrichten kann. Egal, wie sehr es am Boden liegt, kehrt es immer wieder in seinen Ursprungszustand zurück, sobald der „Druck“ weicht. Um diese Fähigkeit zu trainieren, soll ein spezielles Resilienztraining eingesetzt werden.

Ist ein Resilienztraining überhaupt erfolgreich und sinnvoll?

Nun, hier gehen die Meinungen eindeutig auseinander. Resilienztraining ist mittlerweile zu einem Modewort der Trainer und Coaches geworden. Die einen sagen, dass ein Resilienztraining grundsätzlich Unfug sei – die anderen bieten Ein- oder Mehrtagesseminare dafür oder dagegen an. Besonders Resilienztraining für Führungskräfte ist zur Zeit bei vielen Seminaranbietern und -Teilnehmern sehr beliebt. Nach dem Resilienztraining soll die Führungskraft mit neuer Energie und gegen die Unbilden ihres Alltagsjobs gestärkt an ihren Arbeitsplatz zurückkehren und deutlich belastungsfähiger und stressresistenter sein.

Resilienztraining in Hamburg

„Ist ein Resilienztraining sinnvoll,“

fragt sich der Hamburger Management-Coach Volker Skibbe? „OK – Menschen wollen besser mit ihrem Umfeld umgehen können. Besonders Führungskräfte bewegen sich dabei in einem Spannungsfeld, dass ich gern als „Minenfeld der Macht“ bezeichne. Ich glaube aber, dass „Widerstandskraft“ hier nicht sinnvoll und überhaupt das falsche Wort ist. Es soll doch letztlich weder der Widerstand gestärkt werden, noch das Wiederaufstehen des oben beschriebenen Männchens verbessert! Gerade für eine Führungskraft ist es wichtig, dem „Druck“ nicht nur wie ein Stehaufmännchen nachzugeben oder gar am Boden zu liegen. Auch echten Widerstand zu leisten ist kräftezehrend und einfach kontraproduktiv.“

Resilienztraining kann ähnlich kontraproduktiv sein, wie ein Teamtraining!

„Wenn ich einen Vergleich zum Resilienztraining ziehe, dann ist es das Teamtraining, dass ich auch unter bestimmten Bedingungen eher für kontraproduktiv halte. Auch hier gehen Trainer gern mit ihren Teilnehmern hinaus in Wald und Flur, machen gruppendynamische Spiele und stürzen sich z.B. von hohen Bäumen. Die Gruppe fängt den Abstürzenden dann auf. Ein schönes Bild, aber für eine echte Teamentwicklung sehr fraglich. (An dieser Stelle mögen mir jetzt die vielen Psychologen und Teamtrainer, die vielleicht gern mit Pfeil und Bogen auf der Wiese stehen und mit ihren Teilnehmern „Spiel ohne Grenzen“ spielen, meine leicht destruktive Meinung verzeihen ♥.) Aber knapp 20 Jahre intensive Trainings- und Coachingerfahrung lassen in mir den Verdacht aufkommen, dass so manches  Resilienz- oder Teamtraining eher dem Geldbeutel des Trainers dient, als dem Erfolg des Teams und damit seines auftraggebenden Unternehmens,“ meint Volker Skibbe

Resilienztraining für Führungskräfte

Wer als Chef ein Team bilden und entwickeln will, braucht eine exzellente Führungskompetenz, eine herausfordernde Aufgabe oder Projekt und natürlich gemeinsame Erfolge. Und das alles innerhalb der eigenen Firma, des eigenen Unternehmens und nicht draußen im Unterholz. Genauso verhält es sich mit Resilienztraining: Eine Führungskraft braucht funktionierende Instrumente, um ihren Führungsauftrag erfolgreich zu meistern. Denn sie ist kein „Punching-Ball“. Diese Führungsinstrumente können wir als Field-Coaching im Rahmen eines 2 tägigen Trainings  mit der Führungskraft im Unternehmen/an ihrem Arbeitsplatz oder natürlich auch in einem Seminar coachen und trainieren. Die Führungskraft kann diese Führungsinstrumente anschließend selbst weiter verinnerlichen und erfolgreich einsetzen.

Führungs- und Resilienztraining – ein Field Coaching hilft!

E-Book: Achtung: Führungs-Fallen! Die 5 fatalen Fehler einer Führungskraft.Insofern empfiehlt der Hamburger Management-Trainer Volker Skibbe ein grundlegendes Führungskräfte-Coaching und -Training, in dem der Teilnehmer den geschickte Umgang mit den Führungsinstrumenten übt. Darüber hinaus schadet es nicht, auch das Thema Führungskommunikation mit in das Coaching einzubeziehen. Führungstrainings sind ein probates Mittel, um mit dem eigenen Job und seinen Herausforderungen besser umzugehen und an neuen, herausfordernden Aufgaben zukünftig zu wachsen. Das gilt natürlich auch für „Noch-nicht-Führungskräfte“ oder junge Führungskräfte. Wer als Führungskraft nicht in diverse Führungsfallen tappen will, dem empfiehlt der Autor sein Buch Achtung: Führungs-Fallen!: Die 5 fatalen Fehler einer Führungskraft!in dem er noch zusätzlich zahlreiche Tipps für eine clevere Mitarbeiterführung bereithält.

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